Häufig gefragt - unsere FAQ

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Warum sollte ich mich für ProjectZero entscheiden?

ProjectZero ist der einzige Anbieter, der sich exklusiv auf die Umstellung von dezentral beheizten Gebäuden auf eine erneuerbare Wärmeversorgung fokussiert. Diese Gebäude weisen eine andere Strangverlegung auf als zentralbeheizte Gebäude und sind oft weniger gedämmt. Sie benötigen daher andere Lösungen und wir sind darauf fokussiert, diese zu finden. Durch die Zusammenarbeit mit ProjectZero profitieren Sie von Expertenwissen, maßgeschneiderten Lösungen und professioneller Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln und der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen – alles aus einer Hand.

Warum sollte ich mich jetzt schon mit energetischer Sanierung beschäftigen?

Um die Klimaziele zu erreichen, werden alle Gebäude in Deutschland dekarbonisiert werden müssen. Der regulatorische Druck steigt daher kontinuierlich. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches 2024 in Kraft tritt, wird ab Vorliegen der kommunalen Wärmeplanung der Einbau neuer fossiler Heizungen verboten. Gleichzeitig plant die EU mit dem Energy Performance of Buildings Directive, ab 2030 die Verbesserung der Energieeffizienzklassen vorzuschreiben.

Diese Umstellung wird Immobilieneigentümer viel kosten. Daher sollten Ihre Investitionen schon jetzt nur noch in nachhaltige Lösungen fließen, da Ihnen dieses Geld sonst später für die Umrüstung fehlen wird. Des Weiteren ist die Förderung in den kommenden Jahren mit 25% Geschwindigkeitsbonus besonders hoch und beläuft sich in der Summe auf 55% der Investitionskosten. Diese Förderung wird mit der Zeit sinken.

Mit unserer Lösung können Sie anfangen, unmittelbar bei defekten Heizungen in die nachhaltige Umrüstung zu investieren, ohne alle Wohnungen auf einmal anfassen zu müssen. So können Sie gleich anfangen, zukunftssichere Investitionen zu tätigen und Ihren Mietern einen erhöhten Wohnkomfort zu bieten.

Welche Förderungen gibt es?

Ab 2024 können Sie beim Wechsel von Ihrer existierenden Heizung (z.B. Gas, Öl, Nachtspeicher) zu einer Luft-Luft-Wärmepumpe Förderungen von insgesamt 55% der gesamten Investitionssumme erhalten. Diese besteht aus 30% Grundförderung beim Wechsel zu GEG-Konformen Lösungen wie z.B. Luft-Luft-Wärmepumpen sowie einem Geschwindigkeitsbonus von 25%. Der Geschwindigkeitsbonus wird über die kommenden Jahre sinken, weswegen sich eine frühe Investition lohnen kann.

Bei Mehrfamilienhäusern sinken die maximal förderfähigen Kosten mit der steigenden Anzahl von Einheiten. Für die erste Wohneinheit werden diese bei 30.000 Euro, für die 2. – 6. Wohneinheit bei je 10.000 Euro, und ab der 7. Wohneinheit bei 3.000 Euro je Wohneinheit liegen.

Für Eigentumerwohngemeinschaften liegen die Grenzen etwas höher. Für die erst Wohneinheit gibt es ebenso 30.000 Euro, für die 2. Bis 6. Wohneinheit 15.000 Euro und ab der 7.ten 8.000 Euro.

Für den letzten Status sehen Sie: https://www.energie-fachberater.de/news/foerderung-heizung-2024.php

Kann ich mich kostenlos beraten lassen?

Selbstverständlich ist unsere Erstberatung und Ersteinschätzung kostenlos. Sie können selbst entscheiden, ob und wie Sie fortfahren möchten.

Wie funktioniert eine Luft-Luft-Wärmepumpe?

Genau wie Luft-Wasser-Wärmepumpen, entziehen Luft-Luft-Wärmepumpen der Außenluft Wärmeenergie und nutzen diese zum Heizen. In der Split-Technik, welche ProjectZero nutzt, sind die drei Hauptbestandteile das Außengerät (Verdampfer), das/die Innengerät(e) (Verflüssiger) und das Kältemittel. Das Außengerät ist dabei immer außerhalb der Wohnung, beispielsweise an einer Außenwand oder auf dem Dach platziert. Das Kältemittel zirkuliert zwischen dem Außengerät und dem/den Innengerät(en) und transportiert dabei Wärmeenergie.

Beim Heizvorgang entzieht der Verdampfer (1 in Abbildung rechts) der Außenluft Wärmeenergie, indem er das flüssige Kältemittel durch geschlängelte Leitungen an der Außenluft führt, welche von Ventilatoren angezogen wird. Dabei nimmt das Kältemittel Wärmeenergie aus der Außenluft auf und wandelt sich in ein Gas um. Der Kompressor (2) verdichtet dieses Gas, wodurch sich dessen Temperatur erhöht. Der Kondensator (3) gibt die Wärme des Gases über geschlängelte Leitungen an die Innenluft ab, welche auch von Ventilatoren angezogen wird. Das Gas kehrt beim Abkühlen in den flüssigen Zustand zurück; im Expansionsventil (4) wird dann der Druck gesenkt, wodurch die Temperatur der Flüssigkeit sinkt und sie selbst bei niedriger Außentemperatur im Verdampfer (1) wieder neue Wärmeenergie aus der Außenluft aufnimmt, wenn der Kreislauf von vorne beginnt. Zum Kühlen wird dieser Zyklus umgedreht.

Wie effizient sind Luft-Luft-Wärmepumpen?

Luft-Luft-Wärmepumpen machen aus 1 kWh Strom 4-5 kWh Wärme (SCOP von 4-5). Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt dieser Wert, je nach Dämmzustand, bei 2-4. Dieser Unterschied beruht darauf, dass eine Wärmepumpe umso ineffizienter arbeitet, je höher der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der erforderlichen Vorlauftemperatur für das Heizsystem ist. Da Luft-Luft-Wärmpumpen die Wärme sehr effizient direkt an die Luft abgeben, können sie auch in schlecht gedämmten Gebäuden mit Vorlauftemperaturen von 30-35 Grad arbeiten.

Luft-Wasser-Wärmepumpen dagegen müssen selbst bei nachträglich gedämmten Gebäuden mit neuen Heizkörpern meist Vorlauftemperaturen von 45 Grad erreichen, was zu einer niedrigeren Effizienz führt. Des Weiteren verlieren wasserbetriebene Heizsysteme viel Wärmeenergie beim Transport von Warmwasser durch die Rohre, was die Effizienz weiter senkt. Diese Verteilungsverluste sind bei einem Luft-Luft-Wärmepumpen-System auch nicht vorhanden, was die Systemeffizienz weiter erhöht.

Warum ist die Lösung für dezentral beheizte Gebäude besonders geeignet?

Im Gegensatz zu zentralen Luft-Wasser-Wärmepumpen ist bei Luft-Luft-Wärmepumpen keine kostspielige Rohrverlegung erforderlich, da diese Wärmepumpen dezentral installiert werden und als Warmluftheizungen die Wärme über Innengeräte direkt an die Raumluft abgeben. Die direkte und effektivere Übergabe der Wärme an die Luft führt dazu, dass Luft-Luft-Wärmepumpen selbst in schlecht gedämmten Gebäuden mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten können. Der Einbau kann daher in jedem Gebäude schnell und unkompliziert ohne vorherige Zentralisierung oder Dämmung erfolgen

Wie verändert sich das Raumklima?

Die Luftqualität wird durch Luftfilterung und im Sommer durch Entfeuchtung verbessert. Besonders für Allergiker kann die Luftfilterung eine deutliche Verbesserung des Raumklimas bedeuten.